Radar

Robert Watson-Watt wird die Erfindung des Radars zugeschrieben. Tatsächlich sollte dieser Kredit an den deutschen Ingenieur Christian Hulsmeyer gehen, der 1904 ein patentiertes Frühwarnsystem für die Schifffahrt einsetzte. Er nutzte seinerseits eine Entdeckung von Heinrich Hertz, der 1888 entdeckt hatte, dass Funkwellen von Objekten zurückgeworfen werden konnten.

1935 wurde Robert Watson-Watt - ein schottischer Physiker - vom Luftfahrtministerium gebeten, die Möglichkeit zu untersuchen, mit Hilfe von Radiowellen eine "Todesstrahl" -Waffe herzustellen. Watson-Watt arbeitete im National Physical Laboratory in Slough.

Watson-Watt schuf keine "Todesstrahl" -Waffe, stellte jedoch fest, dass seine Funksender ein Echo von einem Flugzeug erzeugen konnten, das über 200 Meilen entfernt war. Diese Informationen würden die Royal Air Force frühzeitig vor einem Angriff feindlicher Kämpfer warnen. Wenn sich eine feindliche Streitmacht unserer Küste näherte, waren unsere Kämpfer in der Luft und bereit zu kämpfen. Der Feind hätte das Überraschungsmoment verloren. Diese Erfindung von Watson-Watt war für die RAF während der Luftschlacht um Großbritannien im Jahr 1940 von entscheidender Bedeutung.

1940 erfand Robert Watson-Watt mit Unterstützung von John Randall und Henry Boot von der Universität Birmingham das Hohlraummagnetron. Dies erzeugte eine kompakte Quelle von kurzwelligen Funkwellen und ermöglichte es dem Fighter Command der RAF, ankommende feindliche Flugzeuge aus einer viel größeren Entfernung zu erkennen, wodurch unsere Piloten mehr Zeit hatten, sich zu organisieren.

Die Experten, die das Magnetron bedienten, stellten auch eine andere Verwendung fest: Es könnte Wasser erwärmen. Heute werden Magnetrons als Wärmequelle in Mikrowellenherden eingesetzt.

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